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Presseclippings über den QWSS-Testflug

Hier ein Ausschnitt der Artikel und Berichte, die in Sachen QWSS erschienen sind.

Inhalt
The Engineer vom 15.6.2376
The Engineer vom 26.9.2376
Federation News vom 25.11.2376, 19:30 Uhr
Federation News vom 25.11.2376, 22 Uhr

"The Engineer", off. Magazin des SFCE vom 15.6.2376

Seit der offiziellen Präsentation des QWSS-Antriebs an Bord der USS Exeter NCC 76988 im März geht das Projekt zurzeit in die nächste Runde. Wie das Projektteam unter der Leitung von PO T’Aloviks jetzt mitteilte, beginnt das Ingenieursteam zur Zeit mit der detaillierten Konstruktion der Antriebskomponenten.
„Die Theorie ist zu einem soliden Konzept verarbeitet worden“, berichtet T’Aloviks an Bord der Exeter. Vor allem interessante Ideen aus den eigenen Reihen haben das Projekt beflügelt, so der Vulkanier sinngemäß. Bei der Projektierung legte das Team großen Wert auf äußere Einflüsse. „Es ist wichtig, auch Ideen aus anderen und fachfremden Abteilungen in das Projekt zu integrieren“, ist auch der verantwortliche Wissenschaftler, Steven Castle sicher. So seinen beispielsweise wichtige Impulse für die Ausfallsicherheit des Systems aus den Reihen der Flugkontrolle und des Kommandos gekommen. Die Umsetzung der Idee wurde hingegen von Lt. (jg) Eljas Tohkinen übernommen. „Er hatte die Idee, eine zweite Reaktionskammer in die Zuflussleitungen von Materie und Antimaterie zu setzen um im Falle eines Systemausfalls Warpenergie zur Verfügung zu haben“, erklärt T’Aloviks. Somit konnte die Entwicklung des experimentellen Quantenplasmawiderstands eingestellt werden. „Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist in unserem Projekt ein Qualitätsfaktor geworden“, ist das Team einig.
So wurde fast das gesamte Forschungsprojekt in mehrere kleine Teilprojekte unterteilt und verschiedenen Verantwortlichkeiten unterstellt. „Ens. Frank Parker beschäftigt sich beispielsweise mit der Konstruktion eines Quantenplasmaleiters“, so T’Aloviks. Interessant daran: Ens. Parker ist T’Aloviks’ Vorgesetzter Offizier und ihm gegenüber weisungsbefugt. Das selbe gilt auch für Lt. (jg) Tohkinen, der als Chefingenieur an Bord fungiert. Das Projektteam arbeitet also nicht nur abteilungsübergreifend sondern teilweise auch außerhalb der gewohnten Hierarchien. „Wir setzen uns dennoch nicht über die bewährte Kommandostruktur hinweg“, erklärt Castle. So ist sein Vorgesetzter Offizier und Chefwissenschaftler an Bord der Exeter, Lt. Silok nach wie vor für die gesamte Planung und Koordination der wissenschaftlichen Versuche zuständig. „Er hat die nötige Erfahrung und Kenntnis, um diese Aufgabe am effektivsten zu bewerkstelligen“, so Castle.
Somit ist das Projekt nicht nur inhaltlich sondern auch strukturell ausgesprochen neuartig und revolutionär.
„Wir liegen voll im Zeitplan“, so Lt. Mulligan, der den Bereich der Operations innerhalb des Projektteams leitet. Während an den Konstruktionsentwürfen gearbeitet wird, finden bereits parallel erste Flugvorbereitungen statt. „Die Flugkontrolle ist derzeit intensiv mit der Durchführung von Testflügen betraut und führt parallel astrometrische Berechnungen durch, um den idealen Raumsektor für den Flug zu ermitteln“, so Mulligan. Der ermittelte Sektor wird jedoch erst kurzfristig ermittelt und bekannt gegeben werden können. Die Sperrung für den Flugverkehr entlang der Teststrecke wird daher ebenfalls erst kurzfristig veröffentlicht werden können.
„Natürlich wissen wir nicht, ob es funktioniert“, ist das gesamte Team realistisch. „Die Entwürfe, Berechnungen und Tests geben uns jedoch allen Grund zur Vermutung, dass das Antriebskonzept erfolgreich sein könnte. Der QWSS wird dabei jedoch keine Alternative zum Warpantrieb. „Wir benötigen exakte und möglichst geradlinige Flugrouten und relativ lange Beschleunigungs- und Bremsphasen“, zählt T’Aloviks die Mankos auf. „Daher eignet sich der QWSS-Antrieb hauptsächlich für Langstreckenreisen und stellt eine Erweiterung der Raumfahrtmöglichkeiten dar.“
Besonders interessant wird die neuartige Antriebstechnologie natürlich in Zusammenhang mit der im Delta-Quadranten verschollenen USS Voyager (Federation News berichtete). Sollte der erste Antriebstest erfolgreich verlaufen, könnte schon Anfang nächsten Jahres eine Rettungsoperation gestartet werden.

"The Engineer", off. Magazin des SFCE vom 26.9.2376

(tan) – Das QWSS-Projekt an Bord der Exeter gerät ins Stocken: Der für Dienstag angesetzte Start der nächsten Projektphase, der Probelauf, musste zunächst verschoben werden. „Wir hatten einige Probleme bei der Montage der Komponenten und mussten Änderungen konstruktiver Natur vornehmen“, gibt Projektleiter T’Aloviks an Bord der Exeter zu. Anfang des Jahres hatte er dort das Projekt zur Erfindung des Quantenwirbelslipstream-Antriebs im großen Stil ins Leben gerufen, nachdem er bereit seit längerer Zeit mit einem kleinen Team an dem Projekt arbeitet.
Der Termin für den ersten Testflug solle jedoch zunächst nicht verschoben werden, teilte Projektplaner Lt. Arthur Mulligan mit. Die unterschiedlichen Teams an Bord der Exeter aus allen Bereichen arbeiteten mit Hochdruck an der Lösung, in spätestens zwei Wochen solle mit dem Probelauf der ersten Komponenten des Antriebs begonnen werden. „Derartige Rückschläge bei einem solchen Forschungsprojekt sind unvermeidbar und nicht planbar“, rechtfertigt Mulligan den Aufschub.
Derweil werden gegnerische Stimmen laut, was das Grundkonzept des Antriebs betrifft. Dr. Nardeck, anerkannter Subraumwissenschaftler der Benzar-Universität für interstellare Forschung meint: „Es ist höchst unwahrscheinlich, in einer 25 TeV-Subraumebene einen Gangunterschied von 1nm für die hohe Frequenz der Slipstreamstrings zu erzeugen. Das Konzept scheint mir an dieser Stelle überarbeitungsbedürftig.“ Das Projektteam an Bord der Exeter äußerte sich bisher nur spärlich zu den wissenschaftlichen Vorbehalten der Forscher. SFCE will das Projekt bisher jedoch nicht einstellen. Cmdr. Sturek von der Abteilung für Antriebskonstruktion beim SFCE: „Es gibt zurzeit noch keinen Grund zur Veranlassung, das Projekt abzubrechen“.
An Bord der Exeter wird derweil mit Hochdruck am QWSS gearbeitet. „Die Quantenplasmaleiter funktionieren noch nicht optimal und die Energieversorgung stellt nach wie vor ein Problem dar“, stellt T’Aloviks die Probleme dar. Vor allem die Kristallstruktur des Benomitkristalls sei noch nicht ausreichend hart. Die Wissenschaftler an Bord der Exeter, unter der Leitung von Lt. Silok sind derzeit mit umfangreichen Testreihen beschäftigt.
„Das QWSS-Konzept kann funktionieren – und wir werden es rechtzeitig versuchen“, gibt sich auch Projektmitglied Steven Castle optimistisch.

"Federation News", Breaking News vom 25.11.2376, 19:30 Uhr

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"Federation News", Breaking News vom 25.11.2376, 22 Uhr

(kirk) - Soeben teilten die Verantwortlichen in Sachen QWSS an Bord der USS Curie mit, dass der von Lt. Cmdr. Sturek geforderte zweite Testflug heute Abend nicht durchgeführt werden wird. "Das Risiko eines Systemversagens ist zu groß und gewährleistet nicht die Sicherheit der Crew, die diesen Flug durchführen soll", erklärte man. So seinen die Ausfälle am Quantenplasmaleiter nicht in wenigen Stunden behebbar, wie noch zuvor geschätzt, zudem sei der Benomitkristall noch keiner ausführlichen Analyse unterzogen worden. Das Testteam unter der Leitung von PO T'Aloviks hält einen zweiten Testflug morgen Mittag für realistisch.

Bereits am frühen Abend war der erste Testflug der USS Elbe mit dem hochmodernen QWSS-Antrieb erfolgreich gewesen und hielt für eine Dauer von 30 Sekunden die Schwellengeschwindigkeit von 1 Varok. Im Verlauf der Pressekonferenz im Anschluss an diesen ersten erfolgreichen Flug forderte Lt. Cmdr. Sturek, Missionsbeobachter vom SFCE einen zweiten Testflug unter erschwerten Bedingungen noch heute Abend. Bereits während der Konferenz war das Testteam skeptisch, was dir geforderte Realisierung des zweiten Testflugs betrifft.

Der QWSS ist eine revolutionäre Antriebstechnologie, bei der die Energie für den Vortrieb nicht vom Schiff aus weggestoßen sondern durch externe Wirbelringe aus Quantenplasma nach vorne gezogen wird. Durch eine Abkapselung vom Normalraum in eine tiefe Subraumschicht sind so enorme Geschwindigkeiten möglich. Ein Team hatte an Bord der USS Exeter in den letzten Monaten an einem Prototypen gearbeitet und heute planmäßig einen ersten Testflug erfolgreich durchgeführt.