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Talauris - die romulanische Energieanlage

Die romulanische Anlage, in der der Energietest stattfinden soll, trägt den Namen "Talauris". Übersetzt heißt dies soviel wie "maßlos" und ist sinnbildlich für die romulanische Einstellung zum Umgang mit Energie.

Talauris und die Energieversorgung von Romulus

Genau wie die Raumschiffe der romulanischen Flotte wird Talauris durch eine künstliche Quantensingularität betrieben. Man braucht also keinen Warpkern, kein Dilithium und keine Materie-Antimateriereaktion sondern erzeugt "lediglich" ein künstliches Raumphänomen und nutzt deren Energie. Dieses konzept ist gänzlich unterschiedlich zur Energieversorgung der Föderation und daher von Interesse für die Sternenflotte.

Talauris ist eine sehr moderne Anlage, die erst vor etwa 7 Jahren in Betrieb genommen wurde und in dieser Form die einzige Anlage auf Romulus ist. Zuvor wurde der Planet von diversen Fusionsreaktoren mit Energie versorgt, die jedoch den gestiegenen Energiebedarf nicht mehr ausreichend decken konnten.

Durch die enorme Kapazität der Anlage versorgt Talauris den gesamten romulanischen Hauptkontinenten sowie einige zusätzliche Regionen mit Energie. Die Anlage ist also zum Schlüssel der romulanischen Energieversorgung geworden.

Die Geschichte der Energieanlage

Die Anlage ging vor etwa 7 Jahren ans Netz. Zuvor gab es etliche skeptische Stimmen, was die Nutzung von militärischen Energiequellen im zivilen Bereich betraf. Da durch Talauris jedoch sämtliche Energieprobleme der Romulaner über Nacht gelöst wurden, waren die kritischen Stimmen nach Inbetriebnahme der Anlage schnell verklungen.

Inzwischen ist Talauris zu einer Art Vorzeigeprojekt des romulanischen Energieministeriums geworden. Regelmäßig werden dort Besuchergruppen empfangen und ihnen der Betrieb und die Funktionsweise der Einrichtung näher gebracht.

Downloads
Download Banner der Station (PDF - 400 KB)
Eingangsbanner der Anlage Talauris
Download Logo der Station (PDF - 180 KB)
Logo der Energiestation

 

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Das Logo von Talauris

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Banner im Eingangsbereich der Anlage

Talauris im Detail

Für die weitere Mission und auch für Besucher ist vor allem der östliche Teil der Anlage interessant. Westlich, also links außerhalb der Karte, erstecken sich hauptsächlich weitere Technik-Bereiche, in denen die Energieverteilung und Transformierung durchgeführt wird. Dieser Bereich unterscheidet sich kaum von herkömmlichen Kraftwerken und ist für Besucher unzugänglich.

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Lageplan des östlichen Teils der Anlage

Foyer

Vom Außenbereich ist zunächst das Foyer zugänglich. Die Anlage ist mit einer gesicherten Eingangstür versehen, die von innen kontrolliert werden kann. Im Foyer sind Sitzgelegenheiten vorhanden. Von hier kann der Reaktorraum betreten werden. Besuchergruppen werden hier zunächst empfangen und in die Sicherheitsregeln der Station eingewiesen.

 

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Sicherheitseinweisung durch romulanischen Techniker im Foyer

Reaktorbereich

Der Reaktorbereich ist der zentrale Raum der Energiestation. Hier befindet sich die Reaktorkammer, in der abgeschirmt die Quantensingularität aktiv ist. Von außen ist relativ wenig davon zu erkennen: Die Singularität befindet sich hinter mehreren Zentimetern Duraniumschutzwänden. Ein Kraftfeld in der Mitte erlaubt einen Blick auf die Aktivität der Singularität.

Unmittelbar vor der Singularität befindet sich der Kontrollbereich. Er ist mit einem Kraftfeld vom Rest des Raumes abgetrennt und darf zunächst nur von Mitarbeitern betreten werden. Eine Zugangsschleuse trennt den Kontroll- vom Besucherbereich. Im Kontrollbereich befinden sich hufeisenförmig angeordnet diverse Kontrollen. Sie sind für die Steuerung, die Eindämmung, sämtliche Sicherheitssysteme und alle anderen Einrichtungen der Station zuständig und erlauben die Kontrolle der gesamten Energiezufuhr des Planeten.

Unter gewissen Voraussetzungen ist es möglich, dass einzelne Besucher den Kontrollraum betreten. Hier sind vor allem fünf Sicherheitsregeln zu beachten.

 

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Sicherheitsregeln

Folgende Sicherheitsregeln müssen von Besuchern unbedingt beachtet werden:

  • Der Kontrollraum darf nicht betreten werden, wenn kein Personal der Anlage anwesend ist. Der Besucherbereich im vorderen Teil des Reaktorraumes ist hingegen frei zugänglich.
  • Betreten des Kontrollraums ist für Gäste nur mit Helm gestattet.
  • Es müssen 1,5 Meter Abstand zur Reaktorkammer eingehalten werden.
  • Der Kontrollraum kann und darf nur durch die Schleuse betreten werden. Die Schleuse muss einzeln passiert werden.
  • Im Kontrollraum nichts anfassen.


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Im Foyer hängen direkt neben der Tür zum Reaktorraum acht Sicherheitshelme für Besucher

Besucherbereich

Hinter dem Kraftfeld gibt es einen großzügig angelegten Besucher-Bereich. Gäste und Besichtigungsgruppen werden hier hereingeführt und können an den Tischen Platz nehmen. Die Stationsleitung steht hier Rede und Antwort zu allen Belangen der Einrichtung. Bei Bedarf kann aus der angeschlossenen Kantine eine kleine Mahlzeit gereicht werden, zudem wird einheimisches Obst angeboten. Das Eindämmungskraftfeld bietet die einmalige Chance, die Arbeit der Talauris-Techniker hautnah mitzuerleben.

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Der Besucherbereich. Links ist der blaue Kraftfeld-Emitter zu erkennen, der den Reaktorbereich abtrennt.

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Romulanische Gastlichkeit: Einheimisches Obst.

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Lagerbereich

Direkt aus dem Foyer erreichbar ist ein großer Lagerraum. Hier lagern Ersatzteile und seltener benötigte Geräte für den Betrieb der Anlage, etwa Kallibrierungseinheiten und Wartungswerkzeug. Dieser Bereich ist normalerweise unzugänglich für Besucher.

 

Downloads
Download Lageretiketten (PDF - 40 KB)
Schilder und Beschriftung der Lagerkisten.

 

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Das Material lagert teilweise in Kisten in Frachtregalen, die über Leitern zugänglich sind.

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Ein Teil der Ausrüstung ist lose in einem Regal gesammelt.

Ruhebereich

Unmittelbar neben dem Lagerraum ist ein kleiner Ruhebereich eingerichtet. Hier hat die Crew der Anlage üblicherweise die Möglichkeit, sich während der Nachtschicht einzeln auszuruhen, wenn der Betrieb dies zulässt. Der Raum enthält mehrere doppelstöckige Betten, sodass hier etwa 10 Personen untergebracht werden können.

Da bereits im Vorfeld klar wurde, dass während der Mission der USS Exeter eine Übernachtung nötig ist, wurde entschieden, den Ruheraum der Exeter-Crew zur Verfügung zu stellen. Da die Kooperation zwischen den Romulanern und der Föderation auf Romulus nicht nur auf positives Feedback stieß, war die Unterbringung in einem herkömmlichen Hotel nicht möglich, da Zwischenfälle befürchtet wurden.

Kasernengebäude

Darüber hinaus steht unmittelbar neben der Energieanlage eine alte Kaserne. Man entschied, aufgrund der besonderen Situation, diese Kaserne ebenfalls für die Unterbringung zu nutzen. Das Gebäude wurde längere Zeit nicht genutzt. Im Vorfeld des Besuchs begann das Talauris-Team daher damit, provisorisch einen Energieanschluss herzustellen und die gröberen Schäden zu beheben. Replikatoren konnten jedoch nicht zur Verfügung gestellt werden.

Landerampe

Die obere Etage der Anlage ist eine Landebucht. Diese wird zum einen zur Lieferung von größeren Bauteilen für Wartungsarbeiten genutzt, kann zum anderen aber auch für Personentransportzwecke genutzt werden. Hauptsächlich kommen hier also die Besuchergruppen an, die zur Besichtigung nach Talauris kommen. Über eine Treppe ist die Landebucht mit der unteren Etage der Anlage verbunden.

 

 

Emitter

Abgesehen von der Energieversorgung des Planeten übernimmt die Anlage auch teilweise militärische Aufgaben: Durch einen Suborbital-Emitter ist es möglich, Schiffe der Imperialen Garde , die im Orbit fliegen, „aufzuladen“. Dazu wird der Emitter geladen und ein Energiepuls auf eine Plasmaphalanx am Schiff gerichtet. Diese Einrichtung wird allerdings nicht so häufig genutzt. Da die gesamte Anlage ein ziviles Projekt ist, die Schiffe aber dem Militär angehören, ist jedes Mal ein relativ hoher bürokratischer Akt nötig, um den Emitter in Betrieb zu nehmen.

Dieser Emitter ist jedoch eine der Schlüsselkomponenten des bevorstehenden Tests, weil genau damit das Runabout der Sternenflotte mit der Energie aus der Quantensingularität aufgeladen werden soll.

 

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Zwischenfälle

Talauris arbeitet seit dem Start vor sieben Jahren mehr oder weniger fehlerfrei. Zu Beginn des Betriebs gab es jedoch einige Probleme mit der neuen Technik, was jedoch bei Projekten dieses Ausmaßes durchaus üblich ist.

Die entstandenen Zwischenfälle wurden nur in geringem Umfang der Öffentlichkeit mitgeteilt und bleiben auch heute noch unter Verschluss.

  • Zu Beginn gab es immer wieder Störungen im primären Kühlkreislauf. Die Anlage lief daher in den ersten Monaten nur auf Teillast. Später wurden die Probleme zwar gelöst, die Tatsache wurde jedoch nicht an die Öffentlichkeit weitergegeben, um die zum damaligen Zeitpunkt noch anhaltende Kritik nicht wieder zu entfachen.
  • Während des Betriebs fiel auf, dass die Singularität Tetrion-Partikel absondert, die sich vor allem auf die in der Umgebung angebauten Pflanzen auswirkt. Nachdem dies festgestellt wurde, wurden kurzerhand alle landwirtschaftlichen Betriebe im Umkreis zwangsumgesiedelt, eine Maßnahme, die von Navon Trelk vorgeschlagen wurde. Diese Partikel können auch heute noch in den Pflanzen nachgewiesen werden.
  • Vor vier Jahren kam es zu einem Brand in einem der Sekundär-Transformatoren. Ein Mitarbeiter des Anlagen-Personals, inzwischen im Ruhestand, erlitt dabei schwere Verletzungen. Die Energiezufuhr fiel zwar nicht aus, es kam aber zu wochenlangen Beeinträchtigungen der Energieversorgung des Kontinents. Die Brandursache war nach offiziellen Ermittlungen technisches Versagen.
  • Inoffiziell ist die genauere Ursache dieses technischen Versagens bekannt: die Transformatoren, die in Brand gerieten, wurden nicht ordnungsgemäß gewartet. Die Crew hat den Wartungsplan damals nicht einhalten können, weil eine Planstelle für einen Energietechniker nicht besetzt war. Durch ordentliche Wartung wäre der Brand zu vermeiden gewesen. Als man dies gegenüber dem romulanischen Energieministerium anmerkte, wurde die Angelegenheit unter Geheimhaltung gesetzt.
  • Es gibt Berichte, nach denen es vor etwa 10 Jahren einen Zwischenfall gegeben hat, bei dem eine künstliche Quantensingularität von Raum-Zeit-Wesen benutzt wurde, um deren Eier auszubrüten. Ein Schiff der Sternenflotte war darin verwickelt. Dies war der einzige Zwischenfall dieser Art bisher. Auch dieser Bericht steht jedoch unter Geheimhaltung und ist nicht detailliert bekannt.