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Biogener Kampfstoff der Föderation

Einige Zeit nachdem die Gruppe aus der alternativen Zukunft in die Blase gekommen ist, zeigen zunächst die romulanischen und vulkanischen, später auch die anderen Humanoiden Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen und später auch kleinere Hautwunden.

Als schließlich die romulanischen und vulkanischen Mitglieder der Gruppe kollabieren, stehen die Mediziner vor der Aufgabe, möglichst schnell eine Heilung zu finden.

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Gruppe aus dem Runabout bietet Lösungsmöglichkeit

Im Gespräch mit den Personen aus der alternativen Zukunft stellt sich ein Ansatz dar - wenn auch ein gleichsam überraschender wie brutaler: Nach Jahrzehnten des Krieges zwischen den Romulanern und der Föderation stand die Sternenflotte kurz davor, den Kampf zu verlieren. In ihrer verzweifelten Lage entwickeln Wissenschaftler der Föderation einen biologischen Kampfstoff im Krieg gegen die Romulaner.

Dieser war so konzipiert, dass er ausschließlich auf Lebensformen wirkt, deren Blut auf Kupfer basiert. Also ein speziell auf Romulaner (und Vulkanier) ausgelegter biologischer Kampfstoff. Er hat eine relativ lange Inkubationszeit, bricht also erst einige Stunden nach der Infektion aus. Dadurch wollten die Wissenschaftler eine maximale Verbreitung gewährleisten. Auswirkungen auf andere Lebensformen konnten nicht ganz vermieden werden. Jedoch beschränkten sich diese auf Kopf- und Gliederschmerzen sowie kleinere Hautläsionen.

Anfangs zögerte man noch, zu diesem Mittel zu greifen. Als jedoch erste Kernsektoren der Föderation in Bedrängnis gerieten, setzte man den Kampfstoff auf mehreren, von den Romulanern annektierten Welten frei. Binnen mehrerer Monate verbreitete sich der Kampfstoff in unzähligen romulanischen Sektoren und gelangte schließlich auch nach Romulus. Erst zu diesem Zeitpunkt gelang es den Romulanern, eine effektive Eindämmung zu etablieren. Allerdings erst, nachdem ein ganzer Kontinent kontaminiert war: Der Kontinent, auf dem auch die Station Talauris steht.

Aufgrund der beschriebenen Symptome war schnell klar: Der Kampfstoff scheint in das Innere der Blase gelangt zu sein. Als das Rettungsteam aus der alternativen Zukunft die Blase von außen erreicht, werden sie kontaminiert ohne es zu wissen. Mit ihrem Eintritt in die Blase verbreiten sie den Erreger dort. Als sich die ersten Symptome zeigen, ist es bereits zu spät.

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Impfstoff

Einzige Rettung für die Stationsbesatzung und die Vulkanier im Team ist ein Impfstoff gegen den Erreger. Mit dem Wissen über den Virus, das das Team aus der Zukunft mitbringt, sollte es möglich sein, ein Gegenmittel zu produzieren.

Zunächst werden Blutproben der Infizierten gesammelt und analysiert. Nachdem der Erreger isoliert werden konnte, wird dessen Struktur mit der Hilfe eines provisorischen holographischen Emitters dargestellt.

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Zusammensetzen des holografischen Emitters

Der Aufbau des Kampfstoffes ist vergleichsweise einfach. Das graphische Equivalent des Erregers entspricht einem Konstrukt aus drei Sequenzen.

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Ähnlich eines "Gegengiftes" vermutet man, dass aufbauend auf dieser Struktur ein Gegenmittel entwickelt werden kann. Hierzu müssen der Struktur drei weitere Sequenzen hinzugefügt werden.

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Je einzelne der drei Sequenzen des Gegenmittels soll eine der drei Sequenzen des Virus neutralisieren. Dazu müssen die Virus-Sequenz und die Antidot-Sequenz parallel zueinander angeordnet werden und wiederum die drei Sequenzpaare kombiniert werden. Die Schwierigkeit ergibt sich letztendlich aus der korrekten Kopplung der insgesamt 6 Sequenzen.

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Impfstoff schlägt an

Schnell werden sämtliche Personen innerhalb der Blase mit dem Gegenmittel geimpft. Glücklicherweise schlägt das Medikament an und der Virus wird, wie vorhergesehen, vernichtet. Romulaner und Vulkanier, aber auch die anderen betroffenen Humanoiden erholen sich recht schnell wieder von der Infektion.