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Verhandlungen mit dem Subraumwesen

Schlüssel zur Lösung der Problematik scheinen eindeutig die Subraumwesen zu sein. Das Counseling nimmt wiederholten Kontakt mit den Wesen auf bzw. stellte sich als Gesprächspartner der Wesen bereit.

Das Brut-Problem

Zunächst fordern die Wesen (wobei durchgängig nur eine deutlich erschwerte Kommunkation durch Halbsätze und einzelne Wörter möglich war) eine Lösung "ihres" Problems: Es soll verhindert werden, dass weiterhin versehentlich der Nachwuchs in künstliche Singularitäten gelegt wird.

Zwar gehen die Wesen nicht davon aus, dass es sich um Absicht handelt, dass also die Humanoiden absichtlich diese Singularitäten nutzen, um den Wesen zu schaden. Aber dennoch werfen sie (berechtigt) vor, dass seit dem Bekanntwerden des Problems vor 10 Jahre keine Maßnahmen ergriffen wurden, um dies zu beheben. Die Counselors lenken ein und sagen zu, eine Lösung für das Problem zu erarbeiten. Das romulanische Personal der Station hält sich bei dieser Verhandlung recht stark zurück. Hier ist man sich bewußt, dass das Versäumnis der letzten zehn Jahre hauptsächlich auf romulanischer Seite zu finden ist. Da die Subraumwesen angeben, dass sie in der Lage sind, Materie im Raum der Humanoiden zu zerstören, verleiht dies der Forderung Nachdruck. Sie geben zwar an, nicht offensiv drohen zu wollen, sehen jedoch aufgrund der starken Dezimierung ihrer Rasse keine andere Wahl, als Gewalt anzuwenden, für den Fall, dass auch dieses Mal nichts passiert. Das Wesen gibt an, dass die eigene Rasse durch das Singularitätenproblem kurz vor dem Aussterben steht.

Im weiteren Verlauf ergibt sich eine konkretere Lösungsmöglichkeit. Die Techniker der Exeter finden einen Weg, die Grundschwingung von Materie im Subraum zumindest gering zu verändern. Die Wesen scheinen diese Änderung wahrnehmen zu können. Auf diese Weise könnte es also möglich sein, die künstlichen Quantensingularitäten der Romulaner entsprechend anzupassen und in ihrer Grundschwingung zu ändern. Somit könnten die Wesen im Subraum echte von falschen Singularitäten unterscheiden und nur noch die richtigen zur Aufzucht ihrer Brut nutzen.

Stationsleiter Trelk erklärt sich bereit, diese Maßnahme der Regierung vorzuschlagen. Natürlich kann er aber keine Zusage geben, dass der Vorschlag tatsächlich zur Umsetzung kommt. Problem ist natürlich, dass zunächst die temporale Katastrophe, die außerhalb zur Zerstörung des Planeten geführt hat in irgendeiner Weise relativiert oder rückgängig gemacht werden muss.

 

 

Das Temporal-Problem

Da es sich um einen Unfall handelt, können auch die Subraumwesen nicht ohne Hilfe die Blasenentstehung rückgängig machen. Sie benötigen eine enorme Energiemenge dafür, die ihnen zur Verfügung gestellt werden muss. Genauer gesagt benötigen sie die gesamte Energie der künstlichen Singularität von Talauris - und zwar auf einen Schlag.

Laut romulanischer Aussage ist es jedoch nicht möglich, so viel Energie gleichzeitig freizusetzen, zumal in der ihnen bekannten Quantenphysik die Energie der Singularität unendlich sein sollte.

Würde die Energie zur Verfügung stehen, könnte sie in einen Subraumspalt gebündelt und so aus dem Normal in den Subraum geleitet werden. Hier wären die Wesen dann in der Lage, die Energie zu bündeln und auf eine temporale Koordinate auszurichten und so den Unfall rückgängig zu machen.


 

Das Energie-Problem

Es werden verschiedene Möglichkeiten besprochen, eine so große Energiemenge zu erzeugen bzw. freizusetzen. Alle Varianten scheinen jedoch nicht realisierbar zu sein.

In diversen Gesprächen stellt sich im Laufe des Abends jedoch heraus, dass es eine bis dato geheime Möglichkeit zur Energiefreisetzung zu geben scheint: Es gibt ein geheimes Notabschaltverfahren für die Singularität, die aus drei verschiedenen Sprengladungen in unterschiedlichen Strahlungsbereichen existiert. In einer gewissen Reihenfolge zur Detonation gebacht, kann die Energie der Singularität auf diese Weise freigesetzt werden.

Schließlich erklären sich die Romulaner bereit, das geheime Notabschaltverfahren preiszugeben und durchzuführen. Sie machen jedoch darauf aufmerksam, dass es sich dabei ebenfalls um eine physische Sprengung des gesamten Gebäudekomplexes handelt, das gesamte Kraftwerk also vernichtet werden wird.

In Abstimmung mit den Subraumwesen scheint diese Variante geeignet zu sein. Als besten Zeitpunkt für die Sprengung stellt sich der Morgen des nächsten Tages heraus, da zu diesem Zeitpunkt der temporale Widerstand im Subraum an geringsten sei.

 

 

Das Medizin-Problem

Die Wesen bereiten das Team auf ein weiteres Problem vor: Nach der Korrektur der Zeitlinie werden die meisten Personen die Erinnerungen an die Ereignisse (zunächst) vergessen. Das humanoide Gehirn sei nicht der Lage, logische Verknüpfungen der Erinnerungen aus unterschiedlichen Zeitparallelel herzustellen.

Zwar werde es Teammitglieder geben, die sich noch an die Geschehnisse erinnern können, bei den meisten werden diese Erinnerungen jedoch, wenn überhaupt, erst nach Tagen wiederkehren.

Die Gruppe bespricht sich über das Problem. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass einige wenige Personen den Rest überzeugen müssen, den Test abzubrechen. Damit sich zumindest die Personen untereinander erkennen, die die Erinnerungen behalten haben, einigt man sich auf ein Codewort.