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Bioneurale Gelpacks

Die Weiterentwicklung der isolinearen Chips sind bioneurale Gelpacks. Das sind kleine Päckchen, die mit einem biomimetischen Gel und neuralen Fasern gefüllt sind. Die Datenverarbeitung und -speicherung auf Starfleet-Schiffen ist so effektiver. Gelpacks können aus Kühlkompressen aus der Apotheke oder dem medizinischen Fachhandel hergestellt werden.

 

Diese Kissen können ins Eisfach gelegt werden und dienen zur Kühlung von Gelenken. Die blaue Flüssigkeit in diesen Kühlpacks hat genau die richtige Farbe und Konsistenz um als Bioneurales Pack durchzugehen. Es fehlt lediglich ein wenig Metall.

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Zunächst muss jedoch die Beschriftung entfernt werden. Das geht am besten mit Isopropanol oder einem ähnlichen Lösungsmittel. Kein zu aggressives Mittel verwenden und am besten im Freien arbeiten!

 

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Als Metallleisten oben und unten am Gelpack dienen Alu-Profile aus dem Baumarkt. Für die untere Leiste reicht ein Alu U-Profil. Oben werden ein U-Profil und ein L-Profil aneinander geschraubt und mit dem Pack verbunden.

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Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Da das Ganze einigermaßen stabil sein sollte, entschied ich mich gegen Ankleben. An der Kühlkompresse sind an beiden Enden relativ breite Schweißnähte, durch die problemlos eine Schraube gedreht werden kann ohne den Beutel mit dem Gel zu beschädigen. Besonders schön geht das mit sehr kleinen Schrauben. Mit je drei M1,4-Zylinderkopfschrauben an jeder Leiste wird die Kompresse einfach zwischen den beiden Schenkeln im U-Profil festgeschraubt. Nachteil: Die winzigen Schrauben sind sehr teuer und nicht im Baumarkt erhältlich.

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Eine andere Variante ist da einfacher: Die Kompresse wird mit M3-Schrauben an der Stirnseite des U-Profils angeschraubt. Hier fallen dann natürlich die recht großen Muttern negativ auf.

Sind die Packs angeschraubt, sollten sie noch im U-Profil gesichert werden. Sehr gut geht das mit transparentem Silikon. Es hält die U-Profile an ihrem Platz und sichert die Schrauben zusätzlich. Außerdem schützt die Silikonschicht vor Beschädigungen. Besonders die scharfkantigen Alu-Leisten vertragen sich nicht sehr gut mit der Folie der Kühlkissen. Sollten hier "Lecks" entstehen, können sie jedoch einfach mit transparentem Klebefilm geflickt werden.

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Fehlen noch die Anschlüsse, mit denen das Gelpack im Schiffssystem installiert wird. Auch hier ist der Aufwand gering: Vor der Montage werden entsprechende Schrauben von unten durch das U- und L- Profil gedreht und von oben mit einer Mutter gesichert. Gelpacks haben links drei kleine und daneben zwei große Anschlüsse. Im Original sind sie goldfarben. Hierfür werden einfach dünne Messingrohre zurechtgesägt, über die Schrauben gesteckt und festgeklebt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In meinem Fall ist das Gelpack recht klein ausgefallen, die Größe richtet sich aber ausschließlich nach den verwendeten Kühlkissen.

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Die fertigen Bioneuralen Gelpacks werden natürlich wieder in einem Koffer verstaut. Diesen habe ich genauso gebaut, wie den Werkzeugkoffer.

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