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Arbeitslampe mit Handgelenkbefestigung

Vor allem in dunklen Umgebungen, bei Energieausfällen oder in Jeffriesröhren werden auch im 24. Jahrhundert noch Taschenlampen eingesetzt. Das Starfleetmodell besteht aus zwei Lichtquellen, die gleichzeitig eingeschaltet werden und so eine enorme Lichtausbeute ermöglichen. Besonders praktisch ist, dass der Offizier nach wie vor beide Hände frei hat: Die Lampe wird auf dem rechten oder linken Unterarm befestigt. So kann man Tricorder oder Waffen einsetzen. Die Lampe ist recht einfach selbst zu bauen.

Ein schnelles An- und Ablegen der Taschenlampe war ein wichtiges Kriterium beim Bau. Außerdem sollten die Akkus einfach zu wechseln sein.

 

Als Taschenlampen verwendete ich zwei kleine Energizer-Lampen aus dem Baumarkt. Jede Lampe wird durch eine Batterie mit Strom versorgt, ein Schalter befindet sich am Ende des Schaftes. Zudem sind die Lampen fokussierbar und leuchten mit Krypton-Birnen, die eine höhere Lichtausbeute versprechen.

Natürlich kann auch jede andere Taschenlampe im passenden Format verwendet werden. Zunächst kümmerte ich mich um die Verkabelung der Lampen. Wer sich diese Arbeit sparen möchte, kann natürlich auch jede Lampe einzeln ein und ausschalten, im Original werden jedoch beide Strahler gleichzeitig aktiviert.

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Als erstes wird der bestehende Schalter ausgebaut. An die Kontaktfeder, die die Minusseite der Batterie abgreift, kann problemlos ein Kabel gelötet werden. Dies wird durch ein passendes Loch nach außen geführt. Beim zweiten Kabel wird es schon schwieriger. Es muss an den metallischen Leiter gelötet werden, der ursprünglich von der hinteren Feder nach vorne führt. Am einfachsten bohrt man ein Loch an der entsprechenden Stelle in den Schaft und leitet das Kabel hier nach außen. Die Verkabelung wird durch die Skizze noch einmal verdeutlicht.

Nun können die beiden Lampen montiert werden. Am besten legt man die Schäfte auf ein passendes U-Profil und befestigt sie mit zwei schwarzen Kabelbindern. Die beiden U-Profile werden im entsprechenden Abstand auf ein dünnes Brett geschraubt. Hier eignet sich Hartfaser gut. Dort kann dann auch der Schalter montiert werden. Am besten legt man den Schalter ans Ende der Lampen, hier ist er einfach zugänglich.

 

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Zunächst versuchte ich, die Befestigung am Arm mit Klettbändern. Es stellte sich jedoch heraus, dass das Anlegen damit ziemlich aufwendig und schnell genug war. Um die Lampe aber schnell über den Arm ziehen zu können, plante ich daher eine elastische Banderole. Und die lässt sich am einfachsten mit einem schwarzen Socken bewerkstelligen. Von einer Tennissocke wird einfach der Fuß abgeschnitten, dass nur noch der elastische Teil über bleibt. Die Schnittkante muss jedoch sorgfältig vernäht werden, damit die Kante nicht verfranst. Am besten näht man hier gleich ein weiteres Gummi mit ein. An dieser Banderole muss jetzt nur noch das Brett mit beiden Lampen befestigt werden.

Zunächst wird auf dem Stoff ein Bereich in Größe des Bretts reichlich mit Klebstoff eingestrichen. So wird die Stelle hart und kann nicht ausleiern, wenn die Lampen darauf befestigt werden. Am einfachsten schraubt man das Brett an allen Ecken durch die Socke und montiert von der Innenseite eine weitere Hartfaserplatte. Nun werden noch die Schrauben geschliffen, damit man nicht den Arm oder die Kleidung zerkratzt.

Durch diese Socken-Methode kann die Lampe sehr schnell an- und ausgezogen werden. Durch die geringe Größe trägt man die Lampe am besten in der Hosentasche bei sich und ist im Bedarfsfall sofort einsatzbereit. Nach wie vor sind die Taschenlampen einzeln fokussierbar, der Batteriewechsel ist über das Schaftende schnell möglich.

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