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Einfache Modifikationen am Tricorder

Für jeden Offizier der Sternenflotte dient der Tricorder als wichtiges Messgerät an Bord des Schiffes oder während Aussenmissionen. Genau wie der Phaser ist auch der Tricorder als Spielzeug erhältlich, der bereits einige Licht- und Soundeffekte bietet. Mit nur wenig Aufwand können noch einige weitere Funktionen im Gerät untergebracht werden.

 

Die einfachste Möglichkeit, einen Tricorder nachzubauen ist die Holzattrappe. Aus einem kleinen Brett (Massivholz) wird die Form des Geräts ausgesägt und angepasst. Die Form der einzelnen Elemente ist auf den Fotos gut zu erkennen. Durch Schleifen und regelmäßiges nebeneinander legen kann man die gewünschte Form schnell und einfach herstellen. Die Stirnseite wird mit Schrauben angebracht, das klappbare Unterteil mit einem Scharnier. Kleine Fehler können mit Spachtelmasse ausgebessert werden. Der Tricorder wird mit Lack oder Acrylfarbe in einem grauen Farbton angemalt. Das Bedienfeld wird ausgedruckt und mit einer Schutzfolie überzogen. Ein mögliches Design findet sich unten.

Eine weitere interessante Möglichkeit ist der Nachbau aus Legosteinen. Die Form kann durch entsprechende Steine präzise nachgebildet werden. Ebenso ein stabiles Gelenk. Um die Natur der Spielzeugsteine zu verdecken ist jedoch einiges an Arbeit nötig. Mit Epoxydharz werden die Steine mehrfach verspachtelt und geschliffen. Schließlich folgen auch hier der graue Anstrich und das entsprechende Bedienfeld.

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Eins haben beide Möglichkeiten jedoch gemeinsam: Beim Aufklappen blinkt und leuchtet nichts. Da ein Großteil meiner Utensilien für das Liverollenspiel jedoch blinkt und Geräusche macht, bleibt nur die Modifikation des Spielzeugtricorders der Firma Playmates. Dieser Tricorder ist zurzeit nicht mehr im Handel erhältlich, kann jedoch gelegentlich noch bei eBay ersteigert werden.

Das Original Spielzeug verfügt bereits über einige Lichteffekte im Display und an seitlichen Schaltern. Zudem können drei Soundeffekte aktiviert werden, die bei festgeklebtem Lautsprecher laut und realistisch klingen.

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Am normalen Tricorder sind nun einige Modifikationen nötig, um dem Gerät ein wenig mehr Leben einzuhauchen. Zunächst störte mich die Tatsache, dass der Tricorder eingeschaltet werden muss, nachdem man ihn aufklappt. Das Original aktiviert sich beim Öffnen automatisch. Ein einfacher Kontakt an den Stirnseiten schafft hier Abhilfe. Am besten verwendet man einfache Kupferfolie dazu, die durch zwei dünne Schlitze im Kunststoff befestigt und umgeklappt wird. An die zwei kleinen Kontakte wird nun der Strom in der Schalterstellung "grün" geleitet. An die gegenüberliegende Seite, also am klappbaren Unterteil wird ein weiterer Metallstreifen geklebt, der die beiden Kontakte im geöffneten Zustand verbindet. Wird also der Tricorder geöffnet, wird der Schalter umgangen, das Gerät schaltet sich ein. Weiterhin kann immer noch der Schalter an der Oberseite verwendet werden, um das Gerät dauerhaft einzuschalten. Um nun einen einwandfreien Kontakt beim Öffnen des Geräts herzustellen, muss vermutlich ein wenig geschliffen werden. Mit einem Proxxon oder einem Dremel können die beiden Kontakte so geformt werden, dass die Metallstreifen bei normalem Öffnen ohne Kraftaufwand kurzgeschlossen werden.

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Zudem wären einige Leuchtdioden an der Stirnseite des Tricorders schön. Die vorhandenen Kunststoffkappen können leicht durchbohrt und durch rote und grüne LEDs ersetzt werden. Der Anschluss gestaltet sich als ein wenig kompliziert, da an dieser Geräteseite nicht allzu viel Platz vorhanden ist. Eventuell muss ein Stück des Batteriefaches entfernt werden. Die LEDs können problemlos an die 3 Volt der beiden Batterien angeschlossen werden und leuchten beim Einschalten des Tricorders mit auf.

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Links und Downloads
Download Bedienfeld (PDF - 162 KB)
Bedienfeld des Tricorders (Danke an Stefan)