Lego-Bauten

Ursprünglich mal als Kinderspielzeug vorgesehen, haben Legosteine längst ihren Weg aus dem Kinderzimmer hinein in die Hobbykeller Erwachsener gefunden. In der Szene AFOL (für „Adult fan of Lego“, zu deutsch etwa „Erwachsener Lego-Fan“) genannt, sind heute zahlreiche Sets des dänischen Herstellers für die erwachsene Zielgruppe vorgesehen. Und ich persönlich denke, dass auf mindestens genauso vielen Dachböden Legostädte zu finden sind, wie Modelleisenbahnen.

Meine Sammlung

Auch mein Dachboden macht da keine Ausnahme. Auch hier findet sich eine inzwischen ansehnliche Lego-Sammlung. Meine Sammlung bezieht sich auf die klassischen Lego-Stadt-Sets bis 1993.

Zunächst habe ich angefangen, die alten Lego-Sets aus meiner Kindheit wieder zusammenzubauen. Zunächst ging ich nur bis 1982 zurück, das Jahr aus dem mein ältestes Legoset „von früher“ stammte.

Da aber auch in den Jahren davor ein paar sehr schöne Sets herauskamen, ging ich bin in das Erfindungsjahr der Minifigur, 1978, zurück und erweiterte ich das „Einzugsgebiet“ meiner Sammlung.

1993 bildet das Abschlussjahr meiner Sammlung, weil aus diesem Jahr mein jüngstes Sets aus meiner Kindheit stammte und dies daher sozusagen das Ende meiner „Lego-Spielzeit“ darstellt. Weitestgehend ausgeklammert habe ich bei meiner Sammlung übrigens zunächst die Sets aus dem Bereich „Racing“. Man muss ja auch für später noch Ziele haben…

 

 

Instagram

Auf meinem Instagram-Account (Link unten auf der Seite) poste ich regelmäßig neue Fotos aus meiner Legostadt. Dabei versuche ich bestmöglichst, den Stil und Charme der Fotos aus den alten Print-Katalogen wiederzugeben.
Klicken sie auf eines der Bilder – über den Instagram-Button gelangen sie von dort auf die Instagram-Website mit Kommentaren und Hashtags der Bilder.

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Zustand

Bei den Sets ist mir ein möglichst originalgetreuer Zustand wichtig. Fehlende Teile wurden durch neue oder gebrauchte Steine der passenden Farbe ersetzt, Teile gereinigt und mitunter gebleicht. Verlorene Aufkleber habe ich ersetzt, wobei Replica-Aufkleber, also Nachdrucke, für mich OK sind. Auch der Ersatz von bedruckten Steinen durch beklebte Steine kommt dabei vor.

Die Sets sind dabei zunächst originalgetreu laut Anleitung aufgebaut und mit allem Zubehör samt Figuren ausgestattet. Beim Aufbau meiner Stadt bin ich dann hier und da Kompromisse eingegangen, etwa was die Position der Gebäude auf dem Grundplatten betrifft oder sogar die Nutzung anderer Grundplatten oder von Straßenrändern. Auf diese Weise konnte ich einiges an Platz sparen, was meiner Legostadt ein sehr schönes, kompaktes Aussehen verleiht.

Man kann mitunter vortrefflich diskutieren, was den Besitz eines Legosets ausmacht. Muss der Originalkarton vorhanden sein? Oder die Anleitung? Oder ist es tatsächlich wichtig, genau die Steine zu nutzen, die ursprünglich in die entsprechenden Tüten gepackt waren? Ich bin da in meiner Definition sehr frei. Natürlich freue ich mich über Original-Anleitungen, Kartons oder zumindest Teile davon. Aber selbst komplette Nachbauten sind in meiner Sammlung vertreten. Hier habe ich, bei besonders seltenen Sets, exakt nach Teileliste die Steine zusammengekauft und aufgebaut.

MOCs und Umbauten

Neben dem Aufbau von bestehenden Sets ist natürlich auch der Selbstbau („MOC“ für engl. „My own Creation“, also „Meine eigene Kreation“) sehr reizvoll. Hierbei habe ich darauf geachtet, die zahlreichen neuen Farben und Steinformen, die nach den 90er Jahren auf den Markt kamen, nur sehr sparsam einzusetzen. Das Design ist dabei auf die klassische Breite der Fahrzeuge von 4 Noppen ausgelegt, was auch den Maßstab von Häusern und anderen Teilen bestimmt.

Eine Spezialität von mir sind dabei Umbauten. Ich fand dies nötig, um das Gesamtbild meiner Stadt stimmig zu gestalten. Lego ist grundsätzlich ja als Kinderspielzeug ausgelegt. Das spiegelt sich natürlich auch in der Art der Sets wieder. Die für Kinder beliebten Themen wie Feuerwehr, Polizei, Autowerkstadt und so weiter finden sich dabei mit großen und kleinen Neuerscheinungen alle paar Jahre wieder, während andere Gebäude wie z.B. eine Schule oder Kirche als Kinderspielzeug eher weniger beliebt sein dürften und somit kaum auftauchen.

Bei meinen Umbau-Sets versuche ich genau dieses Missverhältnis auszugleichen. Anstatt die drei oder vier Feuerwehr- oder Polizeiwachen aus dem Zeitraum meiner Sammlung in meiner Stadt unterzubringen, gestalte ich die Sets um. Dabei versuche ich, den Charakter der originalen Gebäude beizubehalten, aber quasi die Gebäudenutzung zu verändern. So wird aus einem Wohnhaus eine Ladenzeile, aus einem Polizeihauptquartier eine Shoppingmall und eine Polizeiwache gibt ein hervorragendes Fabrikgebäude ab.

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